08.02.2010
Space Shuttle Endeavour bringt europäische Module zur ISS
- OHB-System mit Harnessfertigung an Node-3 vertreten
Heute um 10:14 Uhr MEZ startete das Space Shuttle „Endeavour" mit den beiden europäischen Modulen „Node-3" und „Cupola" zur Internationalen Raumstation ISS. Diese beiden Module komplettieren Europas Beitrag für die multinationale Raumstation.
Die OHB-System AG aus Bremen, die bereits erheblichen Anteil an der Entwicklung und dem Bau des Forschungsmoduls Columbus hat, war auch bei der Realisierung von „Node-3" beteiligt. Der Verbindungsknoten ist eine von zwei europäischen Strukturen, die den modularen Aufbau der ISS ermöglichen. Im Unterauftrag von Thales Alenia Space fertigte und integrierte OHB-System das gesamte Kabelsystem von „Node-2" und „Node-3". Bei Knoten 2 hatte OHB darüber hinaus die Sekundärstrukturen entwickelt und gefertigt.
Nach der Ankündigung des US-amerikanischen Präsidenten Obama, die Raumstation bis 2020 weiter betreiben und finanzieren zu wollen, ist der heutige Start auch ein klares Bekenntnis Europas zum Erhalt der ISS. Mit der langfristigen Sicherung des Betriebs der Raumstation schaffen die beteiligten Nationen die Vorraussetzungen, um weitere wichtige Erkenntnisse zur bemannten Raumfahrt und für die Exploration des Universums zu erlangen.
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