Das Mona-Lisa-Programm

OHB hat eigenfinanziert und im Auftrag das DLR Programmvorschläge zur Explorations des Mondes erarbeitet.

 

Als wesentlicher Bestandteil dieser Untersuchungen wurden Fragestellungen und Interessen unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen betrachtet. Die Ergebnisse wurden in einen Programmvorschlag überführt, der eine nachhaltige Nutzung des Mondes als Plattform für die europäische und deutsche Wissenschaft sicherstellt.

 

Dieser Programmvorschlag beinhaltet eine Roadmap zur Erschließung des Mondes, die vier einzelne Schritte umfasst:

 

1. Lunare Orbiter Mission

2. unbemannte Landemissionen

3. unbemannte Landemissionen mit Probenrückführung zur Erde

4. bemannte Missionen

 

Den ersten Explorationsschritt  stellt die Lunare Orbiter-Mission dar. Sie hat das Ziel den Mond aus einer Höhe von ca. 70km zu erforschen und die späteren Landemissionen vorzubereiten.

 

Die Folgeschritte führen zur Landung von Menschen auf dem Mond und zum fortlaufenden Betrieb einer Station auf der Mondoberfläche.

 

Deshalb ist das Hauptelement von Mona Lisa ein  Lander, der wissenschafliche Nutzlasten aber auch Technologiedemonstratoren zur Vorbereitung späterer Missionen zur Mondoberfläche transportiert und dort sicher und weich aufsetzt.

 

Zahlreiche Elemente der Mona Lisa-Studie finden sich heute in den Mondinitiativen der deutschen Raumfahrtagentur DLR und der europäischen Raumfahrtagentur ESA wieder.  Somit konnte Mona Lisa maßgeblich zur Gestaltung einer Europäischen Raumfahrtpolitik beitragen und unterstreicht das Engagement von OHB für ein europäisches Mondprogramm mit maßgeblicher deutschen Beteiligung.

 

 

Details im Überblick:

 

Status:

Programmuntersuchung, Phase A

 

Unbemannter Lander:

  • Trockenmasse: ca. 800 kg
  • Startmasse: ca. 2100 kg
  • Nutzlast: ca. 130kg
  • Trägersystem: Soyuz oder Ariane 5

 

Wissenschaftliche Disziplinen:

Geologie, Geophysik, Geochemie, Biologie, Astronomie, Planetologie, Technologie