13.10.2004

OHB-System erhält Folgeaufträge für die Internationale Raumstation ISS

Startverschiebung der US-Shuttle wird zur Optimierung von Laboren für das Europäische COLUMBUS-Modul genutzt

Das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB-System AG wurde von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA mit Erweiterungsarbeiten an dem Forschungslabor EPM, das für medizinische Untersuchungen an Bord der Internationalen Raumstation ISS vorgesehen ist, beauftragt.

Die ESA nutzt die Startverschiebung des Europäischen Labormoduls COLUMBUS, begründet durch die derzeitige Startpause der US-Shuttle, zur weiteren Optimierung der Experimentaleinrichtungen. Die eingeleitete „Extension Phase“ läuft über zwei Jahre bis zum geplanten Start des COLUMBUS mit einem US-Shuttle. Ziel ist unter anderem die Erweiterung der Wartungsmöglichkeiten des medizinischen Forschungslabors EPM, da die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA die vorgesehenen Flüge zur ISS reduzieren wird.

Die OHB-System AG hat EPM im Auftrag der ESA entwickelt und gebaut. Die Entwicklung wurde im Rahmen des Mikrogravitationsprogramms der ESA vollzogen, dessen Ziel in der Erforschung der menschlichen Physiologie unter Schwerelosigkeit besteht. Das Verhalten sowie die Belastungen des menschlichen Körpers in der Schwerelosigkeit, besonders in Hinblick auf die Fortführung der bemannten Raumfahrt bis hin zu möglichen Marsmissionen, stehen dabei im Mittelpunkt.

Der Erweiterungsauftrag beläuft sich auf drei Millionen Euro. Im Rahmen des Extension Programms werden derzeit noch weitere Aufträge zur Optimierung der anderen Nutzlasten, an denen die OHB-System AG maßgeblich beteiligt war, verhandelt.

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